Mittwoch, 8. Mai 2013

Sonne und kein Ende in Sicht

Heute morgen bin ich schon ganz früh aufgestanden und habe mich alleine auf den Weg zum Strand gemacht. Morgens früh ist das dort noch schöner, als zu belebteren Zeiten. Ich hatte das Gefühl, als würde der Strand nur mir, den verschiedenen Vögel und natürlich den hier unvermeidlichen Joggern gehören.

Zurück im Hotel haben wir gefrühstückt und dann standen für heute die beiden letzten interessanten Stadtviertel auf dem Programm: Gastown und Chinatown.

Zuerst sind wir - wieder an der seawall entland bis Gastown (so wird hier die Altstadt genannt) gebummelt und haben unterwegs noch einmal am Wasserflugzeughafen oder wie auch immer man das nennt, angehalten und dem Treiben dort zugesehen.

Gastown selbst ist ganz schön: lauter alte Häuser, viel kleiner als die Wolkenkratzer, die man sonst hier überall sieht. Nette Geschäfte, gemütliche Kneipen, schöne Wohnhäuser. Der Begründer der Stadt hat ein Denkmal gesetzt bekommen und es gibt eines der von mir sehr geliebten "Bügeleisenhäuser", die ihren Namen ihrer Form verdanken. 

Dann ging es weiter nach Chinatown, dort kommt man sich wirklich vor wie in einer anderen Welt, obwohl es sich in Wirklichkeit nur um ein paar Straßen handelt. Alles ist in erster Linie in chinesisch beschildert und ausgeschildert und englisch ist nur zusätzlich angebracht. In diesem Viertel gibt es einen chinesischen Garten, in dem wir eine besinnliche Stunde mitten in der Großstadt verbrachten. 

Anschließend gab es in der "new town bakery" eine Spezialität, die man angeblich nur hier essen kann. Übersetzung gibt es dafür keine: es sind Dampfnudeln (wie ein Germknödel) mit verschiedenen süßen und herzhaften Füllungen. Ich hatte "chicken" und "sweet bean paste" (eine wirklich süße Paste - Konsistenz wie Pflaumenmus). Es war beides lecker, aber so ein leckerer österreichischer Germknödel ist mit eindeutig lieber.

Frisch gestärkt sind wir dann wieder Richtung downtown und an der seawall entlang, um uns wieder bei Starbucks häuslich einzurichten, uns zu erfrischen und die vorbeiflanierenden Passanten zu beobachten.

Abends haben wir dann Abschied von Vancouver genommen, sind zum wahrscheinlich letzten Mal die Robson Street langmarschiert und haben den ein oder anderen Dollar noch im Souvenirladen gelassen. Zur Abwechslung gab es zum Dinner mal einen Burger, diesmal bei den "5 guys" und es war tatsächlich der beste Burger, den wir bisher hatten, auch wenn er von der Optik nicht so überzeugt hat.

Mein Fazit aus Vancouver:
- unheimlich schöne Stadt
- sehr nette Menschen

- sehr grüne Stadt mit viiiiiiel Wasser drumherum
- sehr gute Stimmung
- Lebensunterhalt recht teuer






Kommentare:

  1. Heute gab's Torte (Marzipan-Nuss) von G., sorry!

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  2. wer will schon Marzipan-Nuss-Torte, womöglich noch von Osterspey? :)

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    1. Zum Trost: es regnet. Bin Montag erst wieder online. R.

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